
Durch Weiterbildung Kompetenzen stärken - Zukunft sichernHerausforderung Fachkräftesicherung
Vor allem überfachliche Themen kommen im Alltag häufig zu kurz: die gute Einarbeitung neuer Beschäftigter, die Sichtbarkeit und Attraktivität als Arbeitgeber, die Verbesserung der Arbeitsprozesse und der Kommunikation in Teams oder zwischen Abteilungen. Genau da hat "Herausforderung Fachkräftesicherung" (HFS) angesetzt: Unter professioneller Leitung erarbeiteten KMU aller Wirtschaftszweige gemeinsam ein passgenaues Weiterbildungsangebot für ihren Betrieb und ihre Region.
Ihre Erfahrungen greift der Weiterbildungsverbund mehrWERT auf: Dort können sich interessierte Betriebe und Beschäftigte jetzt vor Ort in den sieben HFS-Landkreisen kostenfrei beraten lassen.
"Herausforderung Fachkräftesicherung" wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.
Projekt
Ein Projektteam hat "Herausforderung Fachkräftesicherung - durch Weiterbildung Kompetenzen stärken - Zukunft sichern " von Mitte 2020 bis Ende 2022 durchgeführt.
In den drei Regionen Nienburg und Diepholz (1), Hameln-Pyrmont, Schaumburg und Holzminden (2) sowie Cloppenburg und Vechta (3) nahmen jeweils bis zu 15 Betriebe aus verschiedenen Wirtschaftszweigen teil. Das Projektteam hat sie individuell zu ihren Weiterbildungsbedarfen beraten.
Auf einem Workshop entschieden die Betriebe einer Region gemeinsam, zu welchen Kernthemen sie sich Qualifizierungen wünschen.
Das Projektteam hat auf dieser Grundlage Pilotqualifizierungen entwickelt. Die Seminare wurden dann zusammen mit qualifizierten Weiterbildungspartner*innen vor Ort in der Region oder digital durchgeführt.
Ansprechpartnerin
Pilotqualifizierungen
In jeder der drei Projektregion wurden acht bis neun praxisnahe Seminare angeboten.
Im Mittelpunkt standen die Themenfelder Führung, Personal und Betriebsorganisation: Wie gehe ich mit der "Sandwichposition" der mittleren Führungsebene um, wie spreche ich schwierige Themen in Gesprächen mit Mitarbeitenden konstruktiv an, wie kann ich über ein besseres Selbst- und Zeitmanagement die Work-Life-Balance fördern etc.
Stimmen
Kreishandwerksmeister und Teilnehmer Knut Brüggemann, Brüggemann Dächer GmbH, Liebenau: „Gerade, wenn es nicht um gewerkspezifische Themen geht, ist der Blick über den Tellerrand ein Riesenvorteil. Wichtig ist, dass es mit dem Networking und dem Thema Weiterbildung im ländlichen Raum weiter vorangeht.“
Wirtschaftsförderin Bettina Remmert, Landkreis Hameln-Pyrmont, setzt vor allem auf lebenslanges Lernen: „Ich hoffe einfach, dass das Nachfolgeprojekt mehrWERT deshalb noch viel mehr in die Fläche getragen wird, dass die Unternehmen erkennen, was sie für einen Mehrwert bekommen, wenn sie sich an das mehrWERT Beratungsbüro wenden.“
Bildungsmanager Anjo Buschmeier, Kreishandwerkerschaft Cloppenburg: „Da war das ein oder andere schon in einer anderen Region ausprobiert - und wir konnten das dann als Nutznießer hier anwenden.“
Rückblick